Eagle-Recorder

Stockstadt Mai 2014

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Prüfung des Windkanals

Stockstädter Musiktage, Freitag, 30. Mai bis Sonntag, 1. Juni 2014
Für Schnellentschlossene ists gerade noch rechtzeitig: N a c h   Stockstadt ist  v o r  Stockstadt – und so zähle ich gemeinsam mit hunderten Fans & Freaks bereits die Tage, bis sich Europas Blockflöten(bauer)szene wieder in der berühmten Turnhalle eines kleinen Örtchens am Rhein trifft. Drei Tage mitten im Bienenstock – gebildet von ungezählten Menschen, die über die Halle verteilt asynchron  auf noch ungezählteren Holzröhrchen möglichst viele, schnelle und hohe Töne spielen („Das hohe F muss besser …?“) und dazwischen immer wieder aufgeregt plaudernd in der Halle herumflitzen. Immer wieder staunen, gucken und hören, was es alles so gibt. Instrumente – Noten – Konzerte, Konzerte….!

Was ist zu tun? Geplante Käufe erledigen, den Lieblings – Flötenbauern mal wieder Hallo sagen, z. B. Ralf Netsch (ohne Foto), Tim Cranmore, Adriana Breukink (sorry, dass ich nicht alle tollen Flötenbauer aufzählen kann…)  Aber auch die breiten Instrumenten-Paletten der großen Firmen Moeck, Mollenhauer, Küng, Marsias, Huber mal durchchecken.
Beliebtes Drumherum wie Flötentaschen, Flötenständer und Klein-Schnickschack bewundern und einkaufen.

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Paetzoldbässe – weltweit berühmt u. quadratisch

Tratsch erfahren (Nein, Herr Paetzold erfreut sich bester Gesundheit, er gab nur die Werkstatt für seine berühmten Quadratbässe an die Kunaths ab)

Stundenlages Noten sichten !!!!!  (es bleibt nie beim Sichten, meine Taschen sind immer zu klein. Neben der Riesnauswahl vom Kultladen „Musiklädle Schunder“ gibts die auch bei auch „Early Music“ und Verlagen wie Moeck, Bornman, Tre Fontane u.a. direkt vor Ort.

Möglichst viele Konzerte „schaffen“: mehrere täglich.
Längst  klar: Hier präsentieren sich noch namenlose KünstlerInnen  ebenso wie die ganz Großen, die oft als Namenlose mal hier starteten…..
Wer mag, beginnt bereits am Freitag vormittag  mit einem Workshop – diesjahr von Dorothee Oberlinger.

Man sieht sich?
Hier nochmal der Link zum Programm 2014

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Frei wie ein Adler

23.02.2014, Salonkonzert im MusiCeum – Bühne frei für erwachsene „Schüler“ .
Auf dem Programm zwischen Beiträgen verschiedenster Instrumente eine Flötensonate mit obligatem Cembalo von Ph. E. Bach. Natürlich war die Aufführung  in konventioneller barocker Spielweise und Besetzung geplant. Allerdings sollte meine neu erworbene Eagleflöte („Adlerflöte“, eine moderne harmonische Blockflöte,  klangschön, mit E-Klappe und auffallend laut – gerade entwickelt von Adriana Breukink, Holland) doch wenigstens mal ausprobiert werden.

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Anne M., Adlerflöte, Marianne B. am Flügel

Da der Eagle-Recorder wesentlich mehr Luft braucht und auch die riesigen Löcher bei virtuosem Tempo sehr gewöhnungsbedürftig sind, brauchte es erstmal Arbeit.

Ergebnis: uns blieben staunend die Münder offen!  Zu hören, wie der sehr wohl noch blockflötige, aber viel vollere, laute und runde Klang des imposanten Instruments souverän mit dem geöffneten (!) Konzertflügel verschmolz, war so überzeugend, dass die beiden beschlossen, die Sonate in dieser Instrumentierung vorzuspielen.
Mir scheint, hier tun sich neue Dinge auf…